Stammtisch

am Dienstag, 10.12. ab 19:00,

offene Tür ab 18:00,

in unseren Vereinsräumen

Maarstr. 19 in Elsdorf




Aktuelles 

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden über unsere Vereinsaktivitäten und informieren Sie sich über unsere Veranstaltungen, den Museumsverein Elsdorf in der lokalen Presse, unsere umfangreiche Bildersammlung und Fundstücke!

 

 

 

Museumverein Elsdorf erhält den 1. Elsdorfer Heimatpreis


Der Museumsverein Elsdorf hat den 2. Platz beim 1. Elsdorfer Heimatpreis belegt.
Wir sind unheimlich stolz auf die Auszeichnung und gleichzeitig sehr dankbar, dass wir diesen Preis erhalten durften!

Unser Ehrenmitglied Johannes Mausbach belegte den 1. Platz, und erhielt ebenfalls heute den Heimatpreis. Hierzu gratulieren wir ihm recht herzlich!

Ebenfalls gratulieren möchten wir Heinz-Adam Schiffer, der den 3. Platz belegte und den Heimatpreis nun ebenfalls in seinen Händen hält.

Bürgermeister Andreas Heller und stellvertretender Bürgermeister Peter Ruhnke übergaben den Preise im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus Elsdorf.

             
 
 
Auszug aus der Berichterstattung (Quelle: Stadt Elsdorf):
" … Neben Mausbach wurde auch der Museumsverein Elsdorf prämiert. 2013 gegründet beleuchtet der Verein auf vielfältige Weise die Elsdorfer Geschichte. Ein Highlight ist dabei der jährlich erscheinende Bildkalender, der in großer Auflage einen festen Platz in vielen Elsdorfer Haushalten hat. Doch auch wechselnde Ausstellungen zogen in den vergangenen Jahren stets viele Besucherinnen und Besucher an. Mit Unterstützung der Stadt Elsdorf hat der Verein seit knapp zwei Jahren nun auch ein eigenes Vereinsmuseum. In mühevoller Arbeit hat das umtriebige Vorstandsteam um die Vorsitzende Heike Garbrecht einen Ort geschaffen, an dem die Stadtgeschichte greifbar wird. Mit dem Preis ist ein Betrag von 1.500 Euro für die wichtige Arbeit des Vereins verbunden.

… Der Elsdorfer Heimatpreis geht auf die Initiative „HEIMAT. ZUKUNFT. NORDRHEIN WESTFALEN – Wir fördern, was Menschen verbindet“ des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung zurück. Seitens des Landesministeriums werden auch die Preisgelder sowie die Glastrophäen für den Elsdorfer Heimatpreis zur Verfügung gestellt.

Die Bevölkerung und Vereine aus der Stadt Elsdorf hatten im Sommer diesen Jahres die Möglichkeit Vorschläge für den Heimatpreis einzureichen. Eine Jury aus Vertretern der Verwaltung und Stadtratsfraktionen bewertete die Vorschläge und schlug dem Kulturausschuss drei mit unterschiedlicher Gewichtung des Preisgeldes vor. Diesem Vorschlag schloss der Ausschuss sich einstimmig an."

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Unterstützern, die uns für den 1. Elsdorfer Heimatpreis vorgeschlagen haben, bedanken!
Des Weiteren danken wir der Stadt Elsdorf für die Ehrung und toll organisierte Feierstunde im Rathaus!
 
 

Neuer Bildkalender für das Jahr 2020
Der Verein hat im Oktober seinen neuen Bildkalender für das Jahr 2020 herausgebracht.
Im Bildkalender werden Gebäude aus dem Elsdorfer Stadtgebiet vorgestellt, die eine lange Geschichte vorweisen können, und größtenteils heute noch im Stadtbild präsent sind.

Im Bildkalender sind u.a. folgende Motive zu finden: Prömpershof, Synagoge Elsdorf, Burg Desdorf, Kirche St. Lucia, Gut Brockendorf, Kirche St. Mariä Geburt, Haus Etzweiler und Wegekapelle bei Stammeln. Jedes Bild enthält eine ausführliche Beschreibung der Historie.

 

Der Kalender im DIN A 4-Format kann zum Preis von 13,00 € bei folgenden Verkaufsstellen erworben werden:

 

Foto Servos
Köln-Aachener-Straße 92
50189 Elsdorf

 

Lotto Wirtz
Giesendorfer Straße 2
50189 Elsdorf-Berrendorf

 

  • Burg_Desdorf
  • Burg_Reuschenberg
  • Fachwerkhaus
  • Gutshof_Brockendorf
  • Haus_Etzweiler

 

 

Johannes Mausbach zum Ehrenmitglied des Museumsvereins Elsdorf ernannt

 

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Museumsvereins Elsdorf hat Heimatforscher und Gründungsmitglied Johannes Mausbach die Ehrenmitgliedschaft erhalten.

Am 06.11.2019 fand die Mitgliederversammlung des Museumsvereins statt.

Eine besondere Überraschung gab es im Laufe der Versammlung für Johannes Mausbach:
Auf Vorschlag des Vorstands wurde ihm an diesem Abend von der Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Hierzu führte Daniel Hamm vom Museumsverein Elsdorf aus:
„Johannes Mausbach hat sich seit Vereinsgründung im Jahre 2013 unermüdlich zum Wohle des Vereins eingesetzt und die Vereinsaktivitäten in vielfältiger Weise durch sein persönliches Engagement unterstützt.
Zu erwähnen ist hier insbesondere sein Wirken bei der Vorbereitung des Römerfest im Jahre 2014, die Erstellung von Zeichnungen historischer Gebäude aus Elsdorf bzw. aus Elsdorfer-Stadtteilen für den seit vielen Jahren vom Verein herausgegebenen Bildkalender, sowie die fachliche Unterstützung des Vorstands bei der Aufbereitung der Geschichte Elsdorfs.
Johannes Mausbach steht dem Vorstand in vielfältiger Weise mit seiner Expertise als Heimatforscher und „Kenner“ der Elsdorfer Geschichte zur Verfügung und unterstützt so in besonderer Weise die Arbeit des Museumsvereins.“



 

Das Ehrenmitglied, sichtlich erstaunt und gerührt von der Würdigung, dankte allen Anwesenden für diese besondere Auszeichnung:
„Ich bedanke mit recht herzlich beim Vorstand und den Mitgliedern für diese Auszeichnung!
Der Verein ist für mich sehr wichtig, dass wisst ihr. Ich tue so viel wie möglich dafür, weil ich es für notwendig halte, die Geschichte unserer Stadt Elsdorf sowie seiner Stadtteile zu dokumentieren und in Erinnerung zu halten. Herzlichen Dank für Euer Vertrauen und eure Zuwendung!“

 

 

Schaufensterausstellung zum Thema Landwirtschaft

Die fruchtbaren Lößböden der Niederrheinischen Bucht boten schon immer hervorragende Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Bereits in römischer Zeit gab es in der Umgebung von Elsdorf Gutshöfe. Ausgrabungen des Landschaftsverband Rheinland brachten die Überreste einiger Landgüter sog. "Villa rustica" zu Tage. Im Mittelalter entstanden einige große Güter die den Abteien St. Pantaleon oder St. Gereon in Köln gehörten. Bis heute werden die wertvollen Böden von der Landwirtschaft genutzt.

Blickfang der Ausstellung ist der originalgetreue Nachbau des Laubenganghauses "Löv" in Oberembt. Es wurde von Hans Nobis aus Oberembt im Jahr 1987 gebaut.

Die Löv, auch Laubenhaus genannt, ist der Blickfang von Oberembt. Es ist das einzige im Rhein-Erft-Kreis erhaltene Laubenhaus, eines im Rheinland besonderen Gebäudetyps des 17. Jahrhunderts. Der weit ausladende Vorbau diente früher dem Entladen von Erntewagen. Durch eine Klappe im Vorbau konnte man Getreidesäcke, Ballen oder andere Güter regensicher entladen und auch auf ankommende Fahrzeuge verladen. Auf dem Sturzbalken steht in schmiedeeisernen Ziffern die Zahl 1664. Die Löv ist somit mehr als 350 Jahre alt. Trotz des hohen Alters wurde sie niemals abgerissen. Die neuen Besitzer haben das alte Gebäude liebevoll restauriert. Heute ist sie ein Baudenkmal.

 

  • Fensterbank
  • Landwirtschaft
  • Löv
  • Milchkanne
  • Nacht

 

 

Museumsverein Elsdorf begibt sich auf Zeitreise ins alte Köln zur Kaiserzeit

 

Die Mitglieder des Museumsvereins machten am Samstag, 16.03. einen Ausflug zur TimeRide VR-Ausstellung nach Köln.
Mit einer einzigartigen Verbindung aus modernster Technik und historischen Inhalten macht TimeRide Stadtgeschichte emotional erlebbar.
Mithilfe von Virtual Reality erwecken die Zeitreise-Spezialisten die Vergangenheit zum Leben.

 


Wir tauchten während unseres Besuches mit Haut und Haar in das Köln im Jahr 1909 ein und wurden so selbst zu Zeitzeugen.

Die Ausstellung teilte sich in drei Stationen auf:

1. Station "Kaiserpanorama"
Anhand ausgewählter Bilder bekannter Kölner Sehenswürdigkeiten und Orte konnten wir damals und heute vergleichen.
Der Clou: Die Sammlung besteht aus stereoskopischen 3D-Fotografien in Anlehnung an die damals populären Kaiserpanoramen. Diese mannshohen Fotobetrachter waren für viele Menschen die erste und einzige Möglichkeit, plastische Eindrücke weit entfernter Orte und fremder Kulturen zu erhaschen.


 

2. Station "Kinema"
In einem Lichtspielsaal wurden Impressionen über die bewegte kölnische Stadtgeschichte gezeigt.
Von den Anfängen in der Römerzeit über das Mittelalter, die Kaiserzeit bis heute. Mit einem eigens produzierten Dokumentarfilm bekamen wir die wichtigsten Informationen über Köln an die Hand – komprimiert und leicht verständlich.

3. Station "Virtual Reality Experience"
Das Herzstück der Ausstellung: Im Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn tauchten wir via Virtual Reality mit Haut und Haar in die damalige Lebenswelt ein. Während einer viertelstündigen virtuellen Rundfahrt durch die Kölner Altstadt zu Kaisers Zeiten genossen wir den 360°-Panoramablick direkt neben dem Straßenbahnfahrer, spürten die Straßenbahnvibrationen, den Fahrtwind im Gesicht und lauscht dem Leben und Treiben von damals.



Fazit: Der Ausflug hat alle Teilnehmer sehr beeindruckt und uns anschaulich gezeigt, wie man heute Geschichte erlebar machen, und sich mit „Haut und Haar“ auf Zeitreise begeben kann.
Wir erhielten tolle Anregungen, für ein Museumskonzept in Elsdorf und zur Gestaltung von Ausstellungen.

Es wäre doch toll, wenn wir uns auch in Elsdorf irgendwann einmal auf virtuelle Zeitreise begeben könnten!

 

 

Museumsverein Elsdorf e.V. „on Tour“:
Mitglieder besichtigten das LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen

Schon im 18
Synagoge Elsdorf. Jahrhundert lebten Juden in Elsdorf. Die jüdische Gemeinde Elsdorf (mit den Bürgermeistereien Esch und Heppendorf) gehörte seit 1866 zur Synagogengemeinde des Kreises Bergheim. 1932 waren Angelsdorf, Berrendorf und Esch angeschlossen. Eine Synagoge befand sich in der „Schulgasse“ zwischen Köln-Aachener-Straße und Gladbacher Straße. Zunächst wurde ein Betraum genutzt, 1858 konnte ein Synagogenneubau eingeweiht werden, der 1938 während des Novemberpogroms verwüstet wurde. 1954 wurden die Überreste der Synagoge abgerissen. Heute erinnert eine Gedenktafel an Ende der Schulgasse, Höhe Köln-Aachener-Straße, an die ehemalige Synagoge in Elsdorf.

 

Um mehr über das jüdische Landleben im Rheinland zu erfahren, hat der Museumsverein im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Museumsverein Elsdorf on Tour“ am 13.12.2017 das LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen besucht. In der Gemeinde Titz, im Ortsteil Rödingen, unweit von Elsdorf, befindet sich das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene jüdische Gotteshaus im westlichen Rheinland.

Monika Grübel vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gab den Mitgliedern des Museumsvereins im Rahmen ihrer zweistündigen Führung einen interessanten und beeindruckenden Einblick in das jüdische Leben im Rheinland, und insbesondere in die Geschichte der Familie Ullmann, Stifter der Synagoge in Rödingen.

WohnhausVon 1789 bis 1934 war das Rödinger Wohnhaus der Lebensmittelpunkt der Familie Ullmann. Der langjährige Gemeindevorsteher Isaak Ullmann ließ 1841 auf seinem Grundstück eine Synagoge für die jüdischen Familien in Rödingen und den umliegenden Dörfern erbauen. Die Nachfahren der Familie Ullmann mussten, durch nationalsozialistische Verfolgungsmaßnahmen in Geldnot geraten, 1934 das Grundstück mit den Gebäuden verkaufen. Der neue christliche Eigentümer war Schausteller. Er nutzte die ehemalige Synagoge fortan als Werkstatt. Aufgrund des „arischen“ Eigentümers entging sie den Zerstörungen während des Novemberpogroms 1938.

Der LVR konnte 1999 die sehr baufälligen Gebäude erwerben und nach einer umfangreichen Sanierung das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen im Jahr 2009 eröffnen. Ziel der Sanierung war nicht die Rekonstruktion eines bestimmten Gebäudes, sondern die Veranschaulichung der ganzen Geschichte von 1841 bis heute.

Menora

TorarolleIm früheren Wohnhaus der Familie Ullmann befindet sich eine Dauerausstellung, die verschiedene Aspekte jüdischen Lebens im Rheinland erlebbar macht. Im Raum „Familie“ wird die Geschichte der Rödinger Familie Ullmanns und ihrer Nachkommen rekonstruiert, im Raum „Koschere Küche“ (ehemalige Küche) erhielten die Mitglieder des Museumsvereins eine Vorstellung der jüdischen Speisevorschriften und die Regeln der koscheren Küche. Der Raum „Hausgeschichte“ erzählt die Geschichte der Rödinger Synagoge mittels Dokumente, Bilder und Gegenstände aus der letzten Nutzungsphase. Im Raum „Dorfleben“ wird mit Texten und Bildern u.a. an den jüdischen Friedhof und die jüdische Schule in Rödingen erinnert.

Weitere Räume geben einen Überblick über das rheinische Judentum und die jüdische Religion.

Synagoge aussenSynagoge innenBetritt man den Hauptraum der Synagoge im angrenzenden Nebengebäude fällt der Blick direkt auf die Tora-Nische. Ein Tora-Schrein stand in dieser Nische, der zur Jahrtausendfeier des Rheinlands 1925 im Jülicher Rathaus ausgestellt wurde.
Das wichtigste Fundstück ist eine plastische stark ausgeformte Stuckrosette, die als Teil einer großen Mittelrosette vermutlich in der Mitte der Decke des Synagogenraums hing. Heute wird die Synagoge für Vorträge, Konzerte, Lesungen und Workshops genutzt.

Zum Abschluss der Führung hatten die Mitglieder in der Synagoge die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen sich noch weiter über die beeindruckende Ausstellung auszutauschen.

Die Landsynagoge in Rödingen ist ein Paradebeispiel dafür, wie man das jüdische Leben im Rheinland sichtbar macht. Der Museumsverein Elsdorf wird sich dafür einsetzten, dass auch die Erinnerung an das jüdische Leben in Elsdorf wachgehalten wird.

 Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter LVR Kulturhaus Landsynagoge Rödingen

 

Veranstaltungen

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Hier finden Sie die Termine zu unseren Veranstaltungen ... 

 

Pressemitteilungen

Der Museumsverein Elsdorf e.V. in der lokalen Presse.

Hier finden Sie Pressemitteilungen zu unseren bisherigen Aktivitäten und Veranstaltungen ...

 

Galerie

Sie interessieren sich für unseren umfangreichen Fundus an historischen Postkarten aus Elsdorf, historischen Dokumenten und Gegenständen, oder möchten einige "Schnappschüsse" von unseren bisherigen Aktivitäten und Veranstaltungen sehen?

Hier finden Sie einige Bildergalerien ... 

 

Fundstücke

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Wir stellen Ihnen hier exemplarisch einige dieser Fundstücke vor ...