Stammtisch

am Dienstag, 14. Mai, ab 19:00 Uhr,

ab 18:00 Uhr offene Tür

 in unseren Vereinsräumen

Maarstr. 19 in Elsdorf

 




Aktuelles 

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden über unsere Vereinsaktivitäten und informieren Sie sich über unsere Veranstaltungen, den Museumsverein Elsdorf in der lokalen Presse, unsere umfangreiche Bildersammlung und Fundstücke!

 

 

Museumsverein Elsdorf begibt sich auf Zeitreise ins alte Köln zur Kaiserzeit

 

Die Mitglieder des Museumsvereins machten am Samstag, 16.03. einen Ausflug zur TimeRide VR-Ausstellung nach Köln.
Mit einer einzigartigen Verbindung aus modernster Technik und historischen Inhalten macht TimeRide Stadtgeschichte emotional erlebbar.
Mithilfe von Virtual Reality erwecken die Zeitreise-Spezialisten die Vergangenheit zum Leben.

 


Wir tauchten während unseres Besuches mit Haut und Haar in das Köln im Jahr 1909 ein und wurden so selbst zu Zeitzeugen.

Die Ausstellung teilte sich in drei Stationen auf:

1. Station "Kaiserpanorama"
Anhand ausgewählter Bilder bekannter Kölner Sehenswürdigkeiten und Orte konnten wir damals und heute vergleichen.
Der Clou: Die Sammlung besteht aus stereoskopischen 3D-Fotografien in Anlehnung an die damals populären Kaiserpanoramen. Diese mannshohen Fotobetrachter waren für viele Menschen die erste und einzige Möglichkeit, plastische Eindrücke weit entfernter Orte und fremder Kulturen zu erhaschen.


 

2. Station "Kinema"
In einem Lichtspielsaal wurden Impressionen über die bewegte kölnische Stadtgeschichte gezeigt.
Von den Anfängen in der Römerzeit über das Mittelalter, die Kaiserzeit bis heute. Mit einem eigens produzierten Dokumentarfilm bekamen wir die wichtigsten Informationen über Köln an die Hand – komprimiert und leicht verständlich.

3. Station "Virtual Reality Experience"
Das Herzstück der Ausstellung: Im Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn tauchten wir via Virtual Reality mit Haut und Haar in die damalige Lebenswelt ein. Während einer viertelstündigen virtuellen Rundfahrt durch die Kölner Altstadt zu Kaisers Zeiten genossen wir den 360°-Panoramablick direkt neben dem Straßenbahnfahrer, spürten die Straßenbahnvibrationen, den Fahrtwind im Gesicht und lauscht dem Leben und Treiben von damals.



Fazit: Der Ausflug hat alle Teilnehmer sehr beeindruckt und uns anschaulich gezeigt, wie man heute Geschichte erlebar machen, und sich mit „Haut und Haar“ auf Zeitreise begeben kann.
Wir erhielten tolle Anregungen, für ein Museumskonzept in Elsdorf und zur Gestaltung von Ausstellungen.

Es wäre doch toll, wenn wir uns auch in Elsdorf irgendwann einmal auf virtuelle Zeitreise begeben könnten!

 

 

Museumsverein Elsdorf e.V. „on Tour“:
Mitglieder besichtigten das LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen

Schon im 18
Synagoge Elsdorf. Jahrhundert lebten Juden in Elsdorf. Die jüdische Gemeinde Elsdorf (mit den Bürgermeistereien Esch und Heppendorf) gehörte seit 1866 zur Synagogengemeinde des Kreises Bergheim. 1932 waren Angelsdorf, Berrendorf und Esch angeschlossen. Eine Synagoge befand sich in der „Schulgasse“ zwischen Köln-Aachener-Straße und Gladbacher Straße. Zunächst wurde ein Betraum genutzt, 1858 konnte ein Synagogenneubau eingeweiht werden, der 1938 während des Novemberpogroms verwüstet wurde. 1954 wurden die Überreste der Synagoge abgerissen. Heute erinnert eine Gedenktafel an Ende der Schulgasse, Höhe Köln-Aachener-Straße, an die ehemalige Synagoge in Elsdorf.

 

Um mehr über das jüdische Landleben im Rheinland zu erfahren, hat der Museumsverein im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Museumsverein Elsdorf on Tour“ am 13.12.2017 das LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen besucht. In der Gemeinde Titz, im Ortsteil Rödingen, unweit von Elsdorf, befindet sich das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene jüdische Gotteshaus im westlichen Rheinland.

Monika Grübel vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gab den Mitgliedern des Museumsvereins im Rahmen ihrer zweistündigen Führung einen interessanten und beeindruckenden Einblick in das jüdische Leben im Rheinland, und insbesondere in die Geschichte der Familie Ullmann, Stifter der Synagoge in Rödingen.

WohnhausVon 1789 bis 1934 war das Rödinger Wohnhaus der Lebensmittelpunkt der Familie Ullmann. Der langjährige Gemeindevorsteher Isaak Ullmann ließ 1841 auf seinem Grundstück eine Synagoge für die jüdischen Familien in Rödingen und den umliegenden Dörfern erbauen. Die Nachfahren der Familie Ullmann mussten, durch nationalsozialistische Verfolgungsmaßnahmen in Geldnot geraten, 1934 das Grundstück mit den Gebäuden verkaufen. Der neue christliche Eigentümer war Schausteller. Er nutzte die ehemalige Synagoge fortan als Werkstatt. Aufgrund des „arischen“ Eigentümers entging sie den Zerstörungen während des Novemberpogroms 1938.

Der LVR konnte 1999 die sehr baufälligen Gebäude erwerben und nach einer umfangreichen Sanierung das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen im Jahr 2009 eröffnen. Ziel der Sanierung war nicht die Rekonstruktion eines bestimmten Gebäudes, sondern die Veranschaulichung der ganzen Geschichte von 1841 bis heute.

Menora

TorarolleIm früheren Wohnhaus der Familie Ullmann befindet sich eine Dauerausstellung, die verschiedene Aspekte jüdischen Lebens im Rheinland erlebbar macht. Im Raum „Familie“ wird die Geschichte der Rödinger Familie Ullmanns und ihrer Nachkommen rekonstruiert, im Raum „Koschere Küche“ (ehemalige Küche) erhielten die Mitglieder des Museumsvereins eine Vorstellung der jüdischen Speisevorschriften und die Regeln der koscheren Küche. Der Raum „Hausgeschichte“ erzählt die Geschichte der Rödinger Synagoge mittels Dokumente, Bilder und Gegenstände aus der letzten Nutzungsphase. Im Raum „Dorfleben“ wird mit Texten und Bildern u.a. an den jüdischen Friedhof und die jüdische Schule in Rödingen erinnert.

Weitere Räume geben einen Überblick über das rheinische Judentum und die jüdische Religion.

Synagoge aussenSynagoge innenBetritt man den Hauptraum der Synagoge im angrenzenden Nebengebäude fällt der Blick direkt auf die Tora-Nische. Ein Tora-Schrein stand in dieser Nische, der zur Jahrtausendfeier des Rheinlands 1925 im Jülicher Rathaus ausgestellt wurde.
Das wichtigste Fundstück ist eine plastische stark ausgeformte Stuckrosette, die als Teil einer großen Mittelrosette vermutlich in der Mitte der Decke des Synagogenraums hing. Heute wird die Synagoge für Vorträge, Konzerte, Lesungen und Workshops genutzt.

Zum Abschluss der Führung hatten die Mitglieder in der Synagoge die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen sich noch weiter über die beeindruckende Ausstellung auszutauschen.

Die Landsynagoge in Rödingen ist ein Paradebeispiel dafür, wie man das jüdische Leben im Rheinland sichtbar macht. Der Museumsverein Elsdorf wird sich dafür einsetzten, dass auch die Erinnerung an das jüdische Leben in Elsdorf wachgehalten wird.

 Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter LVR Kulturhaus Landsynagoge Rödingen

 

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