Stammtisch

am Dienstag, 8. Januar, ab 19:00 Uhr

offene Tür ab 18:00 Uhr

 in unseren Vereinsräumen

Maarstr. 19 in Elsdorf

 




Aktuelles 

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden über unsere Vereinsaktivitäten und informieren Sie sich über unsere Veranstaltungen, den Museumsverein Elsdorf in der lokalen Presse, unsere umfangreiche Bildersammlung und Fundstücke!

 

Kulturhaus Rathaus

Ausstellung zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs

Der Museumsverein zeigt im Rahmen der Veranstaltung "Kulturhaus Rathaus" eine Dokumentation über die Zeit nach dem Ende des Krieges. Wie sah das Leben in Elsdorf kurz nach dem Kriegsende aus? Was bestimmte den Alltag der Menschen in Elsdorf? Wie hatte der Krieg die Stadt verändert?

In Kooperation mit der Stadt bieten wir hierzu eine vielseitige Zeitreise an. Historische Dokumente aus dem Stadtarchiv, zahlreiche Fotoaufnahmen aus dem Stadtbild um 1918 und gut erhaltene Exponate vermitteln dem Besucher ein Bild aus der Zeit vor über 100 Jahren. Aufnahmen von noch heute bekannten Plätze und Orte aus dem Stadtbild zeigen die Lage direkt nach dem Krieg.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 29.11. auf der ersten Etage zu sehen. Danach zieht sie in die Räume des Museumsvereins in der Maarstr. 19 um.

 

 

 Neuer Bildkalender 2019 ist erschienen

 

Der Museumsverein Elsdorf hat seinen neuen Bildkalender für das Jahr 2019 herausgebracht.

Gemäß dem Vereinsmotto „Vergangenheit sichtbar machen. Gegenwart erleben“  haben wir nun bereits im vierten Jahr in Folge einen Bildkalender aufgelegt.
Nachdem im Kalender 2018 Elsdorfer Persönlichkeiten präsentiert wurden, widmet sich die neue Ausgabe Gebäuden im Elsdorfer Stadtgebiet, die eine lange Geschichte vorweisen können, und heute noch im Stadtbild präsent sind.
Die Zeichnungen stammen allesamt wieder aus der Feder des Heimatforschers und Museumsvereinsmitglied Johannes Mausbach aus Elsdorf-Berrendorf.Im neuen Bildkalender sind u.a. folgende Motive zu finden: Haus Stammeln (Heppendorf), Richhardshoven (Niederembt), Margaretenkapelle (Tollhausen), Weißes Haus (Niederembt), Löv (Oberembt), Bartholomäuskapelle (Brockendorf), Windmühle (bei Niederembt), Kapelle St. Brigida (Grouven), Kirche St. Lucia (Angelsdorf).
Jedes Bild enthält eine ausführliche Beschreibung der Historie. Im Anhang sende ich Ihnen eine Übersicht mit allen Bildmotiven. 

Den Kalender im DIN A 4-Format können Sie zum Preis von 13,00 € bei folgenden Verkaufsstellen erwerben:

 

Foto Servos
Köln-Aachener-Straße 92
50189 Elsdorf

 

Lotto Wirtz
Giesendorfer Straße 2
50189 Elsdorf-Berrendorf

 

  • Angelsdorfer_Hof
  • Bartolomäuskapelle
  • Die_Löv
  • Haus_Stammeln
  • Kapelle_Grouven

 

 

 

 

 

Kabinett des Museumsvereins

Verein erhält von der Stadt eigene Räumlichkeiten

Seit seiner Gründung im Juli 2013 ist der Museumsverein Elsdorf auf der Suche nach eigenen Vereinsräumlichkeiten, um Exponate und historische Dokumente zur Stadtgeschichte ausstellen und lagern zu können.
Bislang nutzte der Verein zur Lagerung der Archivarien Abstellräume auf dem Gelände des Schulzentrums Elsdorf.

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung konnte nun das jahrelange Problem gelöst werden!
Ein leerstehendes Ladenlokal in der Maarstraße 19, das sich im Eigentum der Stadt Elsdorf befindet, wird zukünftig dem Museumsverein überlassen und dient als repräsentative Anlaufstelle der Elsdorfer Stadtgeschichte.
Das Lokal verfügt über zwei Räume, die Platz zum Arbeiten, Ausstellen und Begegnen bieten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Heller und seinem Stellvertreter Peter Ruhnke eröffneten die Mitglieder am Mittwoch, 16.5.2018, das neue Vereinslokal, in dem künftig „Vergangenheit sichtbar und die Gegenwart erlebbar“ wird.

„Wir danken der Stadt für die Räumlichkeiten und die tolle Unterstützung! Unser jahrelang drängendes Raumproblem konnte nun gelöst werden, so dass wir jetzt an zentraler Stelle der Elsdorfer Bevölkerung Ausstellungen präsentieren und unseren Verein vorstellen können“, so Wolfgang Säger, Vorsitzender.

Der Verein hat das „Kabinett“ bereits mit einigen Ausstellungsstücken eingerichtet und wird künftig im Schaufenster des Ladenlokals wechselnde Themen zur Stadtgeschichte präsentieren. Aktuell werden Exponate zur Eisenbahngeschichte in Elsdorf im Schaufenster ausgestellt.

Daniel Hamm gab im Rahmen der Eröffnung bereits einen Ausblick auf die weiteren Planungen. Gemeinsam mit der Stadt Elsdorf bereite man für November diesen Jahres einen Ausstellung zum 100. Jahrestag Ende des 1. Weltkrieges vor. Außerdem ist ein Kalender für das kommende Jahr in Arbeit, wiederum mit Zeichnung unseres Mitglieds Johannes Mausbach.

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Museumsverein Elsdorf e.V. „on Tour“:
Mitglieder besichtigten das LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen

Schon im 18
Synagoge Elsdorf. Jahrhundert lebten Juden in Elsdorf. Die jüdische Gemeinde Elsdorf (mit den Bürgermeistereien Esch und Heppendorf) gehörte seit 1866 zur Synagogengemeinde des Kreises Bergheim. 1932 waren Angelsdorf, Berrendorf und Esch angeschlossen. Eine Synagoge befand sich in der „Schulgasse“ zwischen Köln-Aachener-Straße und Gladbacher Straße. Zunächst wurde ein Betraum genutzt, 1858 konnte ein Synagogenneubau eingeweiht werden, der 1938 während des Novemberpogroms verwüstet wurde. 1954 wurden die Überreste der Synagoge abgerissen. Heute erinnert eine Gedenktafel an Ende der Schulgasse, Höhe Köln-Aachener-Straße, an die ehemalige Synagoge in Elsdorf.

 

Um mehr über das jüdische Landleben im Rheinland zu erfahren, hat der Museumsverein im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Museumsverein Elsdorf on Tour“ am 13.12.2017 das LVR-Kulturhaus Landsynagoge in Rödingen besucht. In der Gemeinde Titz, im Ortsteil Rödingen, unweit von Elsdorf, befindet sich das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene jüdische Gotteshaus im westlichen Rheinland.

Monika Grübel vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gab den Mitgliedern des Museumsvereins im Rahmen ihrer zweistündigen Führung einen interessanten und beeindruckenden Einblick in das jüdische Leben im Rheinland, und insbesondere in die Geschichte der Familie Ullmann, Stifter der Synagoge in Rödingen.

WohnhausVon 1789 bis 1934 war das Rödinger Wohnhaus der Lebensmittelpunkt der Familie Ullmann. Der langjährige Gemeindevorsteher Isaak Ullmann ließ 1841 auf seinem Grundstück eine Synagoge für die jüdischen Familien in Rödingen und den umliegenden Dörfern erbauen. Die Nachfahren der Familie Ullmann mussten, durch nationalsozialistische Verfolgungsmaßnahmen in Geldnot geraten, 1934 das Grundstück mit den Gebäuden verkaufen. Der neue christliche Eigentümer war Schausteller. Er nutzte die ehemalige Synagoge fortan als Werkstatt. Aufgrund des „arischen“ Eigentümers entging sie den Zerstörungen während des Novemberpogroms 1938.

Der LVR konnte 1999 die sehr baufälligen Gebäude erwerben und nach einer umfangreichen Sanierung das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen im Jahr 2009 eröffnen. Ziel der Sanierung war nicht die Rekonstruktion eines bestimmten Gebäudes, sondern die Veranschaulichung der ganzen Geschichte von 1841 bis heute.

Menora

TorarolleIm früheren Wohnhaus der Familie Ullmann befindet sich eine Dauerausstellung, die verschiedene Aspekte jüdischen Lebens im Rheinland erlebbar macht. Im Raum „Familie“ wird die Geschichte der Rödinger Familie Ullmanns und ihrer Nachkommen rekonstruiert, im Raum „Koschere Küche“ (ehemalige Küche) erhielten die Mitglieder des Museumsvereins eine Vorstellung der jüdischen Speisevorschriften und die Regeln der koscheren Küche. Der Raum „Hausgeschichte“ erzählt die Geschichte der Rödinger Synagoge mittels Dokumente, Bilder und Gegenstände aus der letzten Nutzungsphase. Im Raum „Dorfleben“ wird mit Texten und Bildern u.a. an den jüdischen Friedhof und die jüdische Schule in Rödingen erinnert.

Weitere Räume geben einen Überblick über das rheinische Judentum und die jüdische Religion.

Synagoge aussenSynagoge innenBetritt man den Hauptraum der Synagoge im angrenzenden Nebengebäude fällt der Blick direkt auf die Tora-Nische. Ein Tora-Schrein stand in dieser Nische, der zur Jahrtausendfeier des Rheinlands 1925 im Jülicher Rathaus ausgestellt wurde.
Das wichtigste Fundstück ist eine plastische stark ausgeformte Stuckrosette, die als Teil einer großen Mittelrosette vermutlich in der Mitte der Decke des Synagogenraums hing. Heute wird die Synagoge für Vorträge, Konzerte, Lesungen und Workshops genutzt.

Zum Abschluss der Führung hatten die Mitglieder in der Synagoge die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen sich noch weiter über die beeindruckende Ausstellung auszutauschen.

Die Landsynagoge in Rödingen ist ein Paradebeispiel dafür, wie man das jüdische Leben im Rheinland sichtbar macht. Der Museumsverein Elsdorf wird sich dafür einsetzten, dass auch die Erinnerung an das jüdische Leben in Elsdorf wachgehalten wird.

 Weitere Informationen erhalten sie im Internet unter LVR Kulturhaus Landsynagoge Rödingen

 

Veranstaltungen

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Pressemitteilungen

Der Museumsverein Elsdorf e.V. in der lokalen Presse.

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Galerie

Sie interessieren sich für unseren umfangreichen Fundus an historischen Postkarten aus Elsdorf, historischen Dokumenten und Gegenständen, oder möchten einige "Schnappschüsse" von unseren bisherigen Aktivitäten und Veranstaltungen sehen?

Hier finden Sie einige Bildergalerien ... 

 

Fundstücke

Möchten Sie mehr über unseren Fundus an historischen Gegenständen, Dokumenten und Fotos erfahren.
Wir stellen Ihnen hier exemplarisch einige dieser Fundstücke vor ...