Mitgliederversammlung 2017

findet am Mittwoch, 29.11.2017, um 19.00 Uhr,

in der Gaststätte Keuth, Köln-Aachener Str. 47, statt. 



Aktuelles 

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden über unsere Vereinsaktivitäten und informieren Sie sich über unsere Veranstaltungen, den Museumsverein Elsdorf in der lokalen Presse, unsere umfangreiche Bildersammlung und Fundstücke!

 

Elsdorfer Persönlichkeiten – gezeichnet von Gerd M. Pütz
Museumsverein Elsdorf präsentiert Bildkalender 2018

Der Museumsverein Elsdorf hat seinen neuen Bildkalender für das Jahr 2018 herausgebracht.

Gemäß dem Vereinsmotto „Vergangenheit sichtbar machen. Gegenwart erleben.“ hat der Museumsverein nun im dritten Jahr in Folge einen Bilderkalender aufgelegt.
Nach dem in den letzten beiden Jahren historische Gebäude und Orte in der Stadt Elsdorf thematisch im Vordergrund standen, widmet sich der Verein nun Persönlichkeiten, die die Entwicklung von und das Leben in Elsdorf geprägt haben.
Die Portraitzeichnungen stammen von Gerd Michael Pütz aus Berrendorf.
Der Künstler hat die einzelnen Portraits im Stil des sogenannten „Hyper-realistic-drawing“ erstellt. Hierbei entstehen die Zeichnungen nach Fotovorlagen. Grundkonturen, wie z.B. die Stellung der Augen, der Nase und des Mundes werden mittels Lichtkastens auf Zeichenpapier übertragen. Anschließend werden die Feinstrukturen ausgearbeitet. Neben Druck-Bleistiften kommen dabei Radiergummi und Wattestäbchen für die Wischtechnik zum Einsatz.

Im Bildkalender befinden sich Portraits von Friedrich Wilhelm Noll, Valentin Pfeifer, Jakob Maybaum, Hanns Carl Alfred Thurn, Johann Heinrich von Reuschenberg, Dr. Roland Daniels, Alois Randerath, Heinrich Wolff, Carl Eugen Langen, Adolf Schindling sowie Christian und Josef Mertens.
Jedes Bild enthält eine ausführliche Beschreibung der „Elsdorfer Persönlichkeit“.
Der Kalender im DIN A 4-Format kann zum Preis von 12,50 € bei folgenden Verkaufsstellen erworben werden:

 

Foto Servos Köln-Aachener-Straße 92, Modehaus Peters, Köln-Aachener-Straße 142, Lotto Wirtz, Berrendorf und natürlich über den Verein, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

  • 01_Wilhelm_Noll
  • 02_Valentin_Pfeifer
  • 03_Jakob_Maybaum
  • 04_Hanns_Thurn
  • 05_Heinrich_von_Reuschenberg

 

Ausstellung zur „Gesolei“

Dorffest 2017Mit einer kleinen Ausstellung erinnert der Elsdorfer Museumsverein beim 3. Etzweiler Dorffest am Samstag, 26.8.2017 an die Messe für „Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen“ (Gesolei) die 1926 in Düsseldorf stattfand und Auswirkungen bis nach Elsdorf hatte. Museumsvereinmitglied Johannes Mausbach hat mit Hilfe von Tuschezeichnungen und Fotos die Ausstellung aus den 1920er Jahren wieder lebendig werden lassen. Die beiden Elsdorfer Brüder Josef und Christian Mertens besuchten die Schau, die von Mai bis Oktober am Düsseldorfer Rheinufer stattfand und kamen mit einem Koffer voller Anregungen nach Hause. Sie beschlossen, ein Siedlungshaus, wie sie es in der Ausstellung gesehen hatten, in Elsdorf zu bauen. Freunde machten es ihnen nach und so entwickelte sich an der Dürener Straße hinter der Zuckerfabrik eine kleine Siedlung, die sie im Andenken an die Düsseldorfer Veranstaltung „Gesolei“ nannten.

Die damalige Schau zwischen Oberkasseler- und Theodor-Heuss-Brücke bestand aus festen Gebäuden und Pavillons bzw. Zelten in denen u.a. die neuesten Erungenschaften aus Wissenschaft und Technik präsentiert wurden. Ziel der Ausstellung war es, der Bevölkerung in den damals wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten Mut zu machen und Anregungen zu geben. Die Messe wurde in den sechs Monaten von 7,5 Millionen Menschen besucht.

 

 

Museumsverein Elsdorf e.V. „on Tour“:

Mitglieder besichtigten die Zuckerfabrik Elsdorf
Noch vor 200 Jahren war Zucker ausschließlich den Reichen vorbehalten. Es war ein kostbares Luxusgut, mit dem man seinen Status bewies und das man sparsam wie ein Gewürz verwendete. Ärmere Menschen lernten Zucker nur in Form von Arzneimitteln und Heilsäften kennen. Mit der Gründung von Pfeifer & Langen 1870 und ihrer ersten Zuckerfabrik in Elsdorf beganMV Zuckerfabrik1nen die „Demokratisierung“ des Zuckers und der Aufstieg Kölns zur internationalen Zuckermetropole.
Die Zuck
erfabrik in Elsdorf wurde im Jahr 1871 in Betrieb genommen. Im Oktober 2016 verkündete die Geschäftsleitung von Pfeifer & Langen in Köln, dass die Zuckerfabrik Elsdorf in den kommenden 1 ½ Jahren nahezu aufgegeben wird. Nur noch das Logistikzentrum und das Innovationszentrum werden am Standort Elsdorf verbleiben. Mit der über 145-jährigen Geschichte der Zuckerfabrik in Elsdorf geht somit eine Ära der Zuckerherstellung und -veredelung zu Ende.
Aufgrund der bevorstehenden Schließung haben Mitglieder des Museumsvereins Elsdorf am 27.06.2017 das Werk besichtigt.
Nach der Begrüßung durch den Werksleiter erhielten die Mitglieder beim Gang zum Verwaltungsgebäude einen ersten Eindruck von dem imposanten Werksgelände, auf dem sich „alte“ und „neue“ Gebäude harmonisch miteinander verbinden. Breite Grünflächen kennzeichnen noch die Stellen, an denen früher die Fabrikhallen standen, in denen die Zuckerrüben verarbeitet wurden.
Seit dem Jahr 2006 findet in Elsdorf ausschließlich die Zuckerveredelung statt. Auf einer übersichtlichen Grafik wurde die Prozesskette, von der Annahme des Zuckers, der aus Jülich und Euskirchen nach Elsdorf geliefert wird, über die Siebstati

on, zu den Sortensilos, der Verpackung, dem Lager, und letztendlich dem Versand, vorgestellt.
Mehr als 35 verschiedene Produkte werden hergestellt, z.B. Raffinade Zucker, Weißer Kandis, Gelier Zucker und der bekannte Zuckerhut.
In einem großen Bücherschrank an der Wand des Besprechungsraums befinden sich Zeitschriften des
Vereins der Rübenzucker-Industrie und Jahresberichte der Werksleitung von 1871 bis heute. Die Chroniken machen das „Werksleben“ im 19. und 20. Jahrhundert wieder lebendig.
MV Zuckerfabrik2Zum Abschluss der Besichtigung hatten die Mitglieder die Möglichkeit, den Verpackungsprozess kennenzulernen.
Insgesamt war der mehr als 2 ½ stündige Besuch in der Zuckerfabrik Elsdorf für die Mitglieder des Museumsvereins eine sehr beeindruckende Veranstaltung. Der Verein wird sich dafür einsetzen, dass die Erinnerung an die Zuckerfabrik und die Zuckerherstellung in Elsdorf für nachfolgende Generationen wachgehalten wird.

 

 

 

Bahnhofsuhr aus dem Tagebau Bergheim tickt jetzt in Elsdorf

Museumsverein installiert mit Unterstützung des Tagebaus Hambach sowie der Firma Frings alte Uhr

am ehemaligen Westbahnhof

Bahnhofsuhrklein(2)

Seit Donnerstag, 18. Februar, tickt am ehemaligen Westbahnhof in Elsdorf wieder eine Bahnhofsuhr. Sie erinnert an alte Zeiten. Vor gut 20 Jahren, am 27. Mai 1995, fuhr um 20:43 Uhr der letzte fahrplanmäßige Zug vom Bahnhof in Richtung Düren ab. Die 126-jährige Eisenbahngeschichte der Stadt Elsdorf war damit beendet.

Die Uhr hat einen Durchmesser von 120 Zentimetern und stammt aus den Tagesanlagen des ehemaligen Tagebaus Bergheim. In einer tollen Teamleistung haben Mitglieder des Museumsvereins gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tagebaus Hambach sowie der Firma Frings aus Alsdorf das historische Exemplar am neuen Standort installiert. Ein Fundament musste gegossen und ein Mast aufgebaut werden.

Mit Unterstützung des Projektes “RWE Aktiv vor Ort“ wurden sowohl die erforderliche Arbeitskraft als auch die finanziellen Mittel für die Installation der technischen Infrastruktur (Leitungsverlegung, Anschlusskasten) zur Versorgung der Uhr bereitgestellt.

 

 

Eisenbahn in ElsdorfSchaufenster

Am Samstag, 27.05.1995, fuhr der letzte Personenzug auf der Bahnstrecke Bedburg-Elsdorf-Düren. Nach 126 Jahren wurde der Schienenverkehr in Elsdorf eingestellt, und auch die Bahnhöfe in Elsdorf existieren schon lange nicht mehr.

Ein Anlass für den Museumsverein an die Eisenbahn-Epoche in Elsdorf zu erinnern und hierzu erneut eine "Schaufensterausstellung" bei Elsdorfer Geschäftsleuten zu präsentieren.

In einem Schaufenster beim Modehaus Peters, Köln-Aachener-Strasse 42, gibt die Ausstellung „Eisenbahn in Elsdorf“ einen Rückblick auf das Eisenbahn-Drehkreuz Elsdorf.

Highlight der Ausstellung ist das Modell des ehemaligen West-Bahnhofs im Maßstab 1:87, der mit Hilfe alter Fotos und Postkartenmotiven von Eberhard Janke rekonstruiert wurde.
Des Weiteren gibt es Informationen und Bilder vom Ost-Bahnhof (heute: Café Dampflok), der Bahnstrecke Neuss-Bedburg-Elsdorf-Düren, und dem „Johännchen“, einer ehemaligen Kleinbahnstrecke von Bedburg über Niederembt nach Kirchherten und Ameln.

 

  • 01Kursbuchauszug_1904
  • 02Westbahnhof_und_Zuckerfabrik
  • 03Bahnübergang_Köln_Aachener_Str
  • 04Bahnübergang_Westend
  • 05Bahnhof_Niederembt_1910

 

 

Veranstaltungen

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Pressemitteilungen

Der Museumsverein Elsdorf e.V. in der lokalen Presse.

Hier finden Sie Pressemitteilungen zu unseren bisherigen Aktivitäten und Veranstaltungen ...

 

Galerie

Sie interessieren sich für unseren umfangreichen Fundus an historischen Postkarten aus Elsdorf, historischen Dokumenten und Gegenständen, oder möchten einige "Schnappschüsse" von unseren bisherigen Aktivitäten und Veranstaltungen sehen?

Hier finden Sie einige Bildergalerien ... 

 

Fundstücke

Möchten Sie mehr über unseren Fundus an historischen Gegenständen, Dokumenten und Fotos erfahren.
Wir stellen Ihnen hier exemplarisch einige dieser Fundstücke vor ...